Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Rems-Murr

Berufsradler mit Helm in der Innenstadt

Berufsradler mit Helm in der Innenstadt © ADFC / April Agentur

Petition für „Mehr Sicherheit für Radfahrende im Bereich Fellbacher Bahnhof“

15-10-2023 Der tödliche Fahrradunfall in der Bahnunterführung in Fellbach im September ist für den ADFC Anlass eine Petition für mehr Sicherheit für Radfahrende im Bereich Fellbacher Bahnhof zu starten.

15-10-2023

Der tödliche Fahrradunfall in der Bahnunterführung in Fellbach im September ist für den ADFC Anlass eine Petition für mehr Sicherheit für Radfahrende im Bereich Fellbacher Bahnhof zu starten. Die Petition fordert die Fellbacher Stadtverwaltung und den Gemeinderat der Stadt Fellbach auf, umgehend auf diese Gefährdungssituation zu reagieren und rasche Abhilfe zu schaffen.

Die Petition ist zu finden unter: https://chng.it/Qm4TP2GFJj

Sowohl der VCD als auch der ADFC haben in der Vergangenheit schon mehrfach auf die Sicherheitsmängel an dieser Stelle hingewiesen. Es gab schon früher im Kreuzungsbereich Unfälle mit Fahrradbeteiligung, zum Glück mit weniger dramatischen Folgen. Die Fahrradverbände bieten auch weiterhin der Stadtverwaltung an, gemeinsam eine praktikable Lösung zu finden, bevor es zu weiteren unnötigen Opfern kommt.

Die Fahrrad-Verbindungen an der Bahnunterführung sind zu eng und zusätzlich durch die jahrelange Baustelle am Raiffeisenplatz für den Radfahrer erschwert. Möchte man die Fellbacher Fahrradachse von der Theodor Heuss Straße in Richtung Schmiden radeln, so stellt aktuell die Bahnunterführung eine erhebliche Herausforderung dar, dies sicher zu tun. Wer das Radparkhaus nutzt und danach Richtung Norden möchte, wird unwillkürlich auf den Gehweg unter der Bahnunterführung gelenkt. Die mehrfache, unübersichtliche Querung der Straßen hat Dr. Thomas Kleine in der Petition im Detail beschrieben.

Leider steigt in der jüngsten Vergangenheit die Anzahl der getöteten Radfahrer in der Bundesrepublik an. Die Infrastruktur zum Radfahren und insbesondere die Radwege müssen fehlertolerant gestaltet sein, so dass Fehler von Verkehrsteilnehmenden nicht zwangsläufig tragische Folgen haben. Der dichte Verkehr und die unübersichtliche Fahrbahngestaltung in der Bahnhofsgegend verunsichern etliche Verkehrsteilnehmer, was zu Fahrfehlern führt. Kommt es zu Unfällen, sind Radfahrende und Fußgänger besonders gefährdet. Sie haben weder Knautschzone noch Airbag und müssen eigene oder auch fremde Fehler meist mit ihrer Gesundheit oder manchmal sogar mit dem Leben bezahlen. Die Verkehrsinfrastruktur muss auch dem aktuell stark wachsenden Radverkehr Rechnung tragen.  

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